Entspannt essen und sich im Körper wieder wohlfühlen ohne Diät, Kalorienzählen oder Druck
Viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als einen entspannten Umgang mit Essen und einen Körper, in dem sie sich wohlfühlen. Stattdessen kreisen Gedanken ständig um Ernährung, Gewicht und Kontrolle:
„Ich will meine überflüssigen Kilos schnell loswerden – aber es gelingt mir nicht.
Ich esse einfach zu gern. Mir fehlt die Disziplin für eine Diät.
Mit xx Kilo weniger wäre ich glücklicher, entspannter, zufriedener.“
Wenn du dich darin wiedererkennst und häufiger mehr oder öfter isst, als dein Körper eigentlich braucht, liegt das Problem sehr wahrscheinlich nicht an mangelnder Disziplin.
Denn Overeating ist selten das eigentliche Problem.
Warum Overeating nicht das eigentliche Problem ist
Wenn Essen immer wieder übermäßig Raum einnimmt, entsteht schnell der Gedanke:
„Ich muss das endlich in den Griff bekommen.“
Doch Essdrang lässt sich nicht nachhaltig durch Verbote, Kontrolle oder Druck regulieren.
Der Feuermelder-Vergleich
Essdrang ist wie ein Feuermelder.
Wenn es brennt, hilft es nicht, den Alarm abzuschalten – das Feuer bleibt bestehen.
Diäten und Regeln schalten den Alarm oft kurzfristig aus.
Die Ursache – das „Feuer“ – bleibt jedoch unbeachtet.
Das Verlangen nach (oft hochkalorischem) Essen ist ein Warnsignal.
Es weist darauf hin, dass gerade ein wichtiges Bedürfnis übergangen, unterdrückt oder ignoriert wird.
Essen erfüllt oft zusätzliche Funktionen
Essen ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme.
Es übernimmt häufig sogenannte Zusatzfunktionen, zum Beispiel:
- Beruhigung und Entspannung bei Stress oder Überforderung
- Belohnung nach anstrengenden oder ungeliebten Tätigkeiten
- Abwechslung bei Langeweile und Eintönigkeit
Auch Gewohnheiten spielen eine Rolle:
- „Nach dem Mittagessen brauche ich etwas Süßes.“
- „Im Büro greife ich automatisch zur Schoko-Lade.“
Ein Spruch besagt: „Wenn Hunger nicht das Problem ist, kann Essen nicht die Lösung sein.“ Aber genau das versuchen viele Menschen – sie essen ihre Gefühle weg – solange ihnen der Zusammenhang von Emotionen und Gewohnheiten und ihrem Essverhalten nicht bewusst ist.
Mein Ansatz: SEBE – selbst.bewusst.essen
Viele Menschen beschäftigen sich intensiv mit Ernährung und Gesundheit – und fühlen sich dennoch verunsichert oder fremdbestimmt.
Was oft fehlt, ist ein Ansatz, der den Menschen hinter dem Essverhalten mit einbezieht.
Genau hier setzt SEBE – selbst.bewusst.essen an.
SEBE ist ein ganzheitlicher Coaching-Ansatz und kein Diätprogramm.
Der Fokus liegt nicht auf Kontrolle, sondern auf Bewusstheit.
Was bedeutet selbst.bewusst.essen?
SEBE vereint zwei zentrale Ebenen:
selbst.bewusst
Diese Ebene richtet den Blick nach innen:
- Was macht mich aus?
- Was ist mir wirklich wichtig?
- Welche Bedürfnisse habe ich – und lebe ich sie?
- Wie gehe ich mit mir selbst um?
- Wo liegen meine Grenzen und Ressourcen?
bewusst.essen
Hier steht der Körper im Fokus:
- Was braucht mein Körper langfristig?
- Wann bin ich wirklich hungrig?
- Woran erkenne ich Sättigung?
- Höre und vertraue ich meinen Körpersignalen?
Psyche und Körper wirken dabei zusammen – wie Yin und Yang.
SEBE: Veränderung von innen nach außen
SEBE geht bewusst von innen nach außen.
Wenn du Verantwortung für dein Wohlbefinden übernimmst und selbstfürsorglicher mit dir umgehst, verändert sich dein Essverhalten mit – ganz natürlich, ohne Zwang oder Druck.
Nicht, weil du dich kontrollierst.
Sondern weil Verständnis, Klarheit und Selbstverbindung entstehen.
So findest du Schritt für Schritt zu deinem Wohlfühlkörper zurück– nicht als Zahl auf der Waage, sondern als Ausdruck innerer Balance.
Warum SEBE nachhaltig wirkt
Emotionales Essen, Heißhunger, Essanfälle, Overeating oder Food Craving sind keine Zeichen von Schwäche.
Sie sind Regulationsversuche – Strategien, um mit innerem Druck, Erschöpfung oder Gefühlen umzugehen. Leider ist Emotionsregulation durch Essen eine gefährliche Strategie, die langfristig selbst zum Problem wird durch erhöhtes Körpergewicht und seine bekannten Begleiterscheinungen und Folgen.
SEBE unterstützt dich dabei:
- Körpersignale wieder wahrzunehmen (Hunger, Sättigung, Bedürfnisse)
- emotionales Essen zu verstehen statt zu bekämpfen
- automatische Ess-Muster zu erkennen und zu wandeln
- Selbstmitgefühl statt Selbstkritik zu entwickeln
- innere Sicherheit im Umgang mit Essen aufzubauen
Wenn Essen nicht mehr die einzige Strategie zur Selbstregulation ist, entsteht wieder Wahlfreiheit.
Bewusstheit als Schlüssel zur Veränderung
Das zentrale Element im SEBE-Ansatz ist Bewusstheit.
Denn:
Wie kannst du verändern, was dir nicht bewusst ist?
Bewusstsein schafft Raum für neue Entscheidungen – und für Strategien, die langfristig tragen.
Ein Teil des SEBE-Ansatzes ist die B.E.A.T.A.-Methode, die strukturiert und individuell durch diesen Prozess begleitet.
Abgrenzung zu klassischen Ansätzen
Viele klassische Konzepte arbeiten mit:
- festen Regeln
- Verboten
- Kalorien- oder Punktesystemen
- Kontrolle und Disziplin
SEBE geht bewusst einen anderen Weg:
- kein Kalorienzählen
- keine „guten“ oder „verbotenen“ Lebensmittel
- kein Gewicht als Erfolgsmaßstab
- kein Druck zur schnellen Veränderung
Der Fokus liegt auf Beziehung, Wahrnehmung und Integration in den Alltag.
Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu optimieren. Ich begleite sie dabei, sich selbst wieder besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Denn hinter herausforderndem Essverhalten steckt fast immer eine Geschichte – und diese verdient Respekt.
Für wen ist SEBE geeignet?
SEBE ist für Menschen, die:
- genug haben von Diäten und ständigem Gedankenkreisen ums Essen
- emotionales Essen besser verstehen möchten
- sich wieder auf ihren Körper verlassen wollen
- eine entspannte Beziehung zum Essen suchen
- Coaching statt Kontrolle wollen
- langfristige Veränderung anstreben
Besonders hilfreich ist SEBE bei:
- emotionalem Essen
- Stressessen
- Schuldgefühlen rund ums Essen
- innerem Druck in Zusammenhang mit Ernährung
Selbst.bewusst.essen ist kein Ziel – sondern ein Prozess
SEBE ist kein Programm, das man „abschließt“.
Es ist ein Weg zurück zu mehr „Selbst“: -erkenntnis, -fürsorge, -vertrauen und -verantwortung.
Wenn Essen nicht mehr kompensieren muss, was sonst fehlt,
wird es wieder das, was es ursprünglich ist:
Nahrung, Genuss und selbstverständlicher Teil des Lebens.
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Interesse an SEBE – selbst.bewusst.essen?
SEBE gibt es als Trainingsprogramm in der Kleingruppe oder als individuellen Coaching-Prozess.
Infos & Anmeldung:
office@gabrielapolak-coaching.at
persönlich · wertschätzend · nachhaltig
Ich begleite dich gerne auf deinem SEBE-Weg.

